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28.03.2019

Exkursion zum Weltwassertag ins Umweltlabor

"Leaving no one behind - water and sanitation for all": Das Motto des diesjährigen Tag des Wassers heißt übersetzt: "Niemanden zurücklassen - Wasser und Sanitärversorgung für alle". Deshalb führte die Klasse 7m der Otto-Dix-Regel-Schule eine Exkursion ins Klärwerk Gera-Stublach.

Eingeladen hatte der Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal (ZVME). Dieses Angebot ist Teil der langjährigen Lernpartnerschaft zwischen dem ZVME und der Regelschule. Deren Ziel ist es, die Schüler frühzeitig für die Berufs- und Arbeitswelt zu begeistern. So erfahren die Schulkinder nicht nur theoretisch etwas über die Abwasserbeseitigung, sondern können sich fachkundig angeleitet, vor Ort informieren. Deshalb hatten die Schulkinder an diesem Freitag nicht nur die Möglichkeit, die Abläufe der Abwasserreinigung im Klärwerk, fachkundig erläutert von Gruppenleiter Abwasser Frank Richter und Klärwerker Christian Kirmse kennenzulernen, sondern auch die Aufgaben eines Umweltlabors. Denn nur für ihre jungen Gäste öffnete am Weltwassertag die KOWUG ihre Türen.

Die Kommunale Wasser- und Umweltanalytik GmbH (KOWUG) wurde infolge der Kommunalisierung der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung in Thüringen als Laborunternehmen mit drei Betriebsstellen 1994 gegründet.

Laborleiter Henning Leiteritz führte die Mädchen und Jungen durch verschiedene Laborräume. Dort stehen hochmodernen Analysegeräte, die ermöglichen, dass Trinkwasser-, Abwasser- und Schlammproben auf viele Inhaltsstoffe untersucht werden können.  Die Überwachung der Qualität des Wassers im natürlichen Kreislauf ist eine wesentliche Voraussetzung, um eine nachhaltige Wasserwirtschaft zu betreiben. Deshalb wird nicht nur die Trinkwasserqualität regelmäßig geprüft, sondern auch welche Inhaltsstoffe Abwasserrückstände haben. Die Mehrzahl ist mit dem bloßen Auge sicherlich nicht zu erkenne, aber durch  eine Geruchsprobe schon. Nur einige tapfere Mädchen riskierten es, sich über einen kleinen Eimer zu beugen, um eine „nasevoll“ zu nehmen, bevor der Laborleiter das Gefäß verschloss und schnell wieder in einem Kühlschrank verstaute.

Zweifellos nur einen sehr kleinen Ausschnitt der verantwortungsvollen Arbeit des Umweltlabors KOWUG konnte Henning Leiteritz in der Kürze der Zeit den Mädchen und Jungen vermitteln. Doch anhand vom Informationsmaterial können sie manches nochmal nachlesen. Sicherlich wird nach solch einer Exkursion auch der Chemieunterricht viel anschaulicher. Lassen sich doch die Grundlagen des Wissens gut mit dem Gehörten und Gesehenen verbinden. 




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