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28.11.2018

Spannende Unterrichtsstunden garantiert

Auf neue Füße gestellt haben der Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal und die Regelschule „Otto Dix“ ihre langjährige Kooperation.

Diesmal sind 13 konkrete Themen in der Übersicht zur Zusammenarbeit erfasst.Wo kommt eigentlich unser Trinkwasser her? Wie werden Investitionen vorbereitet? Wie funktioniert ein Dienstleistungsunternehmen? Wie bereite ich mich optimal auf eine Berufsausbildung vor? – Schülerinnen und Schüler der Otto-Dix- Schule in Gera konnten sich schon in den vergangenen Jahren über all diese Themen in den vergangenen Jahren selbst schlau machen.

Die geplanten Themen der Zusammenarbeit sind breit gefächert und durchziehen alle Klassenstufen. Zum Beispiel wird im Fach Wirtschaft-Recht-Technik das Prozessleitsystem mit der automatischen Steuerung und Regelung von Klärwerken und anderen Anlagen von den Experten des ZVME vorgeführt. Im gleichen Fach erläutern Fachleute des Wasserversorgers an Beispielen aus der Praxis den Abschluss von Verträgen. Im Fach Mensch-Natur-Technik wird die Kläranlage Gera-Stublach besucht.

Der Zweckverband wird sich mit seinen Aufgaben im Unterricht vorstellen. Geplant ist gleichfalls auch die Teilnahme am berufsorientierten Elternabend. Dort wird die Ausbildungsbeauftragte des ZVME die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Trink- und Abwasser sowie in der Verwaltung darstellen. Gleichzeitig wird das Angebot, ein Schülerpraktikum im Betrieb zu absolvieren, vorgestellt.

Auch in diesem Jahr ist vereinbart, dass die Schulkinder in bewährter Weise den Verband bei der Betreibung der Wasserbar zu verschiedenen Gelegenheiten unterstützen.

„Erstmals können die Mädchen und Jungen im nächsten Jahr 2019 während einer Exkursion die Trinkwassertalsperre Leibis besichtigen“, erklärt Abteilungsleiter Heiner Fritzsche.

Uta Dormann, Lehrerin an der Otto-Dix-Schule freut sich, dass die Untermhäuser Schulklassen wie auch schon seit vielen Jahren sich zu Fuß auf den Weg machen, um das Klärwerk Langenberg zu besuchen. Dort werden sie dann über die interessanten Abläufe bei der Abwasserreinigung informieren.

Auf dem Gelände befindet sich auch eine selbst angelegte Wildwiese. Dort werden die Mädchen und Jungen die Artenvielfalt untersuchen und die Pflanzen in diesem Biotop bestimmen. Auch die Nisthilfe, die sich dort befindet, wird gepflegt.

Ziel der Lernpartnerschaft ist es, die Schüler frühzeitig für die Berufs- und Arbeitswelt zu begeistern. Dabei wird eine dauerhafte, systematische und nachhaltige Zusammenarbeit angestrebt.

„Uns liegt viel daran, über die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung zu informieren und damit einen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Bildung zu leisten“, erklärt Gerd Hauschild, Geschäftsleiter des ZVME, sein Engagement.

 

 

 

 




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