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Salze
Wasserstoffionen werden durch Metallionen ersetzt. Je nach Anzahl der Wasserstoffatome im Molekül spricht man von ein- und mehrbasischen Salzen (z.B. einbasische Salze: HCl, dreibasische Salze H3PO4).

Salzwasser
Bezeichnung für das Wasser der Meere und Salzseen, das in seiner Vorkommensform nicht zum menschlichen Genuss geeignet ist. Mit speziellen Aufbereitungsverfahren, wie der Umkehrosmose können unter Einsatz erheblicher Elektroenergiemengen aus Meerwasser Trinkwasser gewonnen werden.

Sammelkanal
Allgemeiner Begriff, der die Funktion eines Abwasserkanals beschreibt. Kanäle können zum Sammeln von Schmutzwasser, Regenwasser und anderen Flüssigkeiten dienen.

Sandfang
Ist vor Kläranlagen angeordnetes Becken, in dem sich sandige Stoffe nach starker Verringerung der Wasserströmung absetzen. Bauwerk vor Wasserkraft- und Kläranlagen, das Sand und Kies von Strömungsmaschinen, wie Pumpen fernhält. Es besteht aus einem Becken mit großem Querschnitt, wo Sand und Kies sich durch Wirkung der Schwerkraft absetzen können. Am Boden des Sandfangs werden die Sedimente durch Austragsvorrichtungen, z.B. Förderschnecken oder spezielle Padel ausgetragen.

Sandfilter
Sandfilter werden zur Wasserreinigung eingesetzt, um ungelöste Wasserinhaltsstoffe aus dem Wasser zu filtern. Sandfilter bestehen aus einer offenen Wanne oder einem Behälter mit den notwendigen Zu- und Ablaufleitungen. Filter müssen gespült werden, um die im Filter angesammelten Stoffe wieder zu entfernen. Die Korngröße des Sandes wird nach dem Bedarf, der zu filternden Trübstoffe, ausgelegt. Durch spezielle Sande können weitere Qualitätsverbesserungen des Trinkwassers erreicht werden, z.B. eine Aufhärtung.

Sauerstoff
Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das für alle Lebensprozesse unentbehrlich ist. Sauerstoff ist in Wasser begrenzt löslich, die Menge des im Wasser gelösten Sauerstoffs ist abhängig von der Wassertemperatur. Je niedriger die Temperatur ist, desto mehr Sauerstoff ist im Wasser löslich. Sauerstoff kommt in freiem Zustand als Bestandteil der Luft (20,8 %), in gebundenem Zustand im Wasser und in zahlreichen Mineralien vor. Sauerstoff wirkt oxidierend auf Eisen- und Manganverbindungen, sowie auf Ammonium und wird deshalb in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt.

Sauerstoffgehalt
Der Sauerstoffgehalt gibt die Konzentration von gelöstem Sauerstoff in einem Medium an, z.B. im Trink- oder im Abwasser.

Saurer Regen
Schlagwort für Niederschlag, der einen niedrigen pH-Wert besitzt. Saurer Regen entsteht durch Gase, die in der Atmophäre enthalten sind und dann vom Wasserdampf in der Luft gelöst oder vom Regen ausgewaschen werden. Schwefeldioxid, Kohlendioxid und Stickoxide sind die wesentlichen Gase, die sauren Regen entstehen lassen. Saurer Regen kann z.T. auch natürliche Ursachen haben, jedoch ist ein verbreitetes Auftreten durch den Betrieb von Verbrennungsanlagen festzustellen. In der Natur kann nur ein Teil der im Regen enthaltenen Säure gepuffert werden, wenn die Mengen an sauren Regen und deren Häufigkeit zu groß werden, kommt es zum Absterben der Vegetation.

Schluckbrunnen
Das Sickerwasser wird mittels der Schluckbrunnen direkt in den Aquifer (Grundwasserleiter) eingebracht. Es erfolgt eine künstliche Grundwasseranreicherung von Wasser im Untergund. Anwendungsfälle: Wärmepumpen, Erdwärmesysteme und Sickerwasserrückführung.

Schmutzwasser
Schmutzwasser ist ein Sammelbegriff für Wasser, welches in der Regel durch menschliche Nutzung verunreinigt wurde. Schmutzwasser ist insbesondere häusliches Abwasser, aber auch das aus der Industrie und von Gewerbebetrieben abgegebene Abwasser. Regenwasser ist, sofern es nicht für menschliche Zwecke, wie der Toilettenspülung eingesetzt wird, kein Schmutzwasser.

Schwebstoffe
Schwebstoffe im Wasser sind feinste nicht gelöste Stoffe bzw. Partikel, welche aufgrund ihrer ähnlichen Dichte im Wasser schweben oder sehr langsam sedimentieren.

Schwebstoffe
Stoff, der feinverteilt in einer Flüssigkeit schwebt.

Schwermetalle
Sind Metalle, mit einer Dichte von mehr als 5 g/cm³. Im Zusammenhang mit den Grenzwerten nach der Trinkwasserverordnung wird der Begriff Schwermetall mitunter etwas großzügig ausgelegt.

Schwitzwasser
Wasser, das sich an den kalten Flächen von Gegenständen niederschlägt (Kondenswasser)

Sedimentation
Das Absinken ungelöster Wasserinhaltsstoffe auf den Grund eines Gewässers oder eines dafür geschaffenen Bauwerks (Sedimentationsbecken).

Seife
Natrium- und Kaliumsalze höherer Fettsäuren, z.B. Natriumstearat. Die Natriumsalze besitzen eine feste Konsistenz, die Kaliumsalze sind Schmierseife. Sprachlich gilt diese Definition streng. Synthetische waschaktive Substanzen sind keine Seifen.

Sekundärschlamm
Schlamm aus Anlagen zur biologischen Abwasserreinigung.

Sickerwasser
Der Teil der Niederschläge (Regen, Schmelzwasser), der nach Eindringen in den Boden nicht mehr als Haftwasser und Schwarmwasser von diesem festgehalten werden kann, sondern abwärts sickert und das Grundwasser speist.

Siebanlage
Technische Einrichtung, die bei der Wasseraufbereitung eingesetzt wird, um Schwebstoffe zu entfernen.

Stickstoff
Stickstoff ist ein farb-, geschmack- und geruchloses, gasförmiges und reaktionsfreudiges chemisches Element. Gebunden mit anderen Atomen findet sich Stickstoff u.a. in Nitraten, Ammoniak, tierischen und pflanzlichen Proteinen und Nucleinsäuren. Stickstoff wird durch fraktionierte Destillation ( siehe Destillation) verflüssigter Luft gewonnen und in großem Umfang für die technische Gewinnung von Ammoniak nach Haber-Bosch-Verfahren und ähnlichen Verfahren verwendet.

Sulfate
Salze der Schwefelsäure, z.B. Natriumsulfat (Glaubersalz).

Suspension
in der Chemie: Aufschwemmung, Aufschwemmen feinstverteilter fester Stoffe in einer Flüssigkeit.

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