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Fragen und Antworten

Wie gesund ist das Trinkwasser?
Wasser ist das Lebenselixier des Menschen. Der Mensch besteht zu rund zwei Dritteln aus Wasser. Im Körper ist es Trägerstoff für lebenswichtige Elemente. Pro Tag sollte deshalb jeder Mensch 2 bis 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Wer dies mit Trinkwasser aus der Leitung tut, bekommt Calcium und Magnesium gleich mitgeliefert.

Wer kontrolliert die Qualität des Trinkwassers?
Trinkwasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Neben ständigen Eigenkontrollen durch das Wasserversorgungsunternehmen wird die Qualität regelmäßig durch amtliche Stellen überwacht. Mit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung im Januar 2003 wurden die Anforderungen an Wasseruntersuchungen erheblich verschärft. Eine unabhängige Stelle bei den Bundesländern überprüft die Einrichtungen, die zu Proben berechtigt sind.

Warum wird Trinkwasser desinfiziert?
Wasser ist ein wertvolles Naturprodukt mit vielen Inhaltsstoffen. Einige davon sind erwünscht, andere stören uns und müssen entfernt werden. Krankheitserreger wie Mikroben, Viren und Bakterien haben im Trinkwasser nichts verloren. Um größtmögliche Sicherheit der Verbraucher zu garantieren, kann Trinkwasser mit Chlor desinfiziert werden. Dabei wird das Trinkwasser mit geringen Mengen Chlordioxyd "geimpft". Im Leitungsnetz verteilt sich das Chlor und seine Konzentration nimmt ab. Auch durch Verschmutzungen im Netz wird ein Teil des Chlors absorbiert. In jedem Fall wird der vorgeschriebene Grenzwert von 10 Mikrogramm/Liter eingehalten.

Ist Chlor gesundheitsschädlich?
Nein. Wägt man das Risiko einer Gesundheitsgefährdung durch verunreinigtes Trinkwasser gegen mögliche, bisher nicht nachgewiesene Risiken durch die Chlordesinfektion ab, dann spricht sehr viel für die vorbeugende Desinfektion. Als Dienstleister im Wasserversorgungsbereich achtet der ZVME darauf, die strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung einzuhalten. Es wird nur so viel Chlor verwendet wie unbedingt nötig.

Wie hart ist das Trinkwasser aus meinem Wasserhahn?
Große "Härte" (Calcium und Magnesium) erkennt man an weißen Ablagerungen auf Armaturen und Spülbecken. In Heißwassergeräten fällt Kalk bei Temperaturen über 60°C an und bildet Beläge, die die Funktion beeinträchtigen. Hartes Wasser reduziert die Leistung von Waschmitteln, die dann nur wenig Schaum bilden. Den Härtegrad Ihres Trinkwassers erfahren Sie bei uns im Internet oder telefonisch bei unserem Kundendienst.

Wovon hängt die Wasserhärte ab?
Trinkwasser ist ein Naturprodukt. Vom Regen, der im Boden versickert, bis zum Trinkwasser aus unserem Wasserhahn durchläuft das Wasser viele natürliche Filterschichten, die die Härte beeinflussen. Kalkstein oder Mergel geben relativ große Mengen an Mineralien an das Wasser ab. Das Wasser wird sehr "hart". Granit, Basalt, Sandstein oder Schiefer ergeben " weiches" Wasser mit geringem Härtegrad.

Was kann ich selbst gegen Kalkspuren tun?
Die Warmwassertemperatur maximal bis 50 - 55 °C (Energiesparstufe) einstellen. Nutzen Sie Zitronensäure oder Essigwasser als natürliche Reinigungsmittel gegen Kalkspuren: in Töpfen, Kaffeemaschinen, Armaturen, ...

Welche Vorteile hat hartes Trinkwasser?
Durch "hartes" Trinkwasser wird in den Rohrleitungen eine Schutzschicht aufgebaut, die die metallischen Rohrleitungen gegen Korrosion schützt. Ein hoher Gehalt an Calcium ist wichtig für unsere Zähne und Knochen und für die Blutgerinnung. Magnesium brauchen wir für die Nerven, die Muskelarbeit und die Arterien.

Wie verhütet man Frostschäden?
Im Winter können frei liegende Wasserleitungen und nicht geschützte Wasserzähleranlagen einfrieren und dadurch beschädigt werden. Beim Auftauen kann das austretende Wasser Schäden anrichten. Um diese Schäden zu verhindern, können Sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten:

  1. Bitte prüfen Sie die Isolierungen der Wasserleitungen.
  2. Befindet sich die Wasserzähleranlage im Keller, halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  3. Sie können für zusätzlichen Schutz sorgen, indem Sie Wasserzählanlage und Wasserleitungen in wärmedämmendes Material einpacken.
  4. Nicht benutzte Wasserleitungen sollten abgestellt und entleert werden.
  5.  Eingefrorene Wasserleitungen dürfen nur langsam aufgetaut werden, weil zu starke Temperaturschwankungen zu Rohrbrüchen führen können.
  6. Schäden an den Wasserleitungen können Sie durch Beobachtung des Wasserzählers feststellen. Haben Sie sichergestellt, dass kein Wasser entnommen wird und läuft der Wasserzähler dennoch weiter, ist mit unkontrollierten Wasserverlusten zu rechnen. Beauftragen Sie mit der Behebung des Schadens sofort einen Installateur, der im Installateurverzeichnis eingetragen ist. Die Kosten gehen zu Ihren Lasten.
    Falls Sie weitere Fragen dazu haben, rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern. Tel. 0365 4870-952 Herr Holger Nimptsch

Was sind Kleinkläranlagen?
Kleinkläranlagen sind Abwasserbehandlungsanlagen mit geringer Kapazität. Ähnlich wie die großen Anlagen arbeiten sie mit einer mechanischen Abtrenneinrichtung für grobe, schwimmende Stoffe und einer anschließenden biologischen Reinigungsstufe, in der das Abwasser von gelösten organischen Schmutzstoffen gereinigt wird. Kleinstlebewesen wie Bakterien, Einzeller oder Pilze bauen diese Stoffe ab oder verarbeiten sie. Das geschieht in Kleinkläranlagen in so genannten Tropfkörperanlagen oder in Filtergräben. Der anfallende Fäkalschlamm muss jedoch abgezogen und in einer Kläranlage entsorgt werden. Abflusslose Sammelgruben sind keine Kleinkläranlagen.

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